Emotionales Essen zu verändern, bedeutet nicht, perfekt essen zu müssen. Viel wichtiger ist es, die eigenen Muster besser zu verstehen. Ein guter erster Schritt ist es, genauer hinzuschauen:
• In welchen Situationen entsteht der Impuls zu essen?
• Welche Gefühle gehen diesem Moment voraus?
• Welche Bedürfnisse stehen möglicherweise hinter diesem Verhalten?
Sobald diese Zusammenhänge klarer werden, entsteht die Möglichkeit, etwas zu verändern. Dann lassen sich nach und nach neue Wege finden, mit solchen Momenten umzugehen.
Das kann beispielsweise bedeuten, Stress auf andere Weise zu regulieren oder wieder regelmäßiger zu essen. Für viele Menschen ist es hilfreich, dem Körper über den Tag hinweg ausreichend Energie zu geben und den eigenen emotionalen Bedürfnissen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Dieser Prozess braucht Zeit. Viele Frauen erleben dabei jedoch zum ersten Mal, dass sie das Essen nicht mehr ständig kontrollieren müssen. Mit der Zeit entwickelt sich ein deutlich entspannteres Verhältnis zum Essen.