Neben körperlichen Ursachen spielen auch emotionale Auslöser eine große Rolle. Viele Menschen greifen zu Essen, wenn sie gestresst, erschöpft, überfordert, frustriert oder einsam sind.
In solchen Momenten wird Essen schnell zu einer Möglichkeit, sich kurzfristig besser zu fühlen. Für einen Moment entsteht Erleichterung oder man wird von den eigenen Gefühlen abgelenkt.
Das Problem dabei ist jedoch, dass dieser Effekt meistens nicht lange anhält. Oft kommen nach kurzer Zeit Schuldgefühle auf. Viele ärgern sich über sich selbst, sind frustriert oder nehmen sich vor, eine neue Diät zu beginnen.
So entsteht ein Kreislauf aus starkem Verzicht, Heißhunger und erneutem Verzicht. Dieser Kreislauf kann sich über viele Jahre hinweg wiederholen. Vor allem dann, wenn die Ursachen des Essverhaltens nicht erkannt und verändert werden.